| Einleitung |
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Educatorium
Quelle:Exkursionsführer
NL, TU Berlin, Fachgebiet Prof. Klaus Block
"Der
Uithof ist ein ausgedehnter Universitätskomplex aus den sechziger
Jahren. Innerhalb dieser bestehenden Bebauung kommt dem Educatorium
die Rolle eines Verbindungselementes zu.
Das Educatorium ist in zwei konstruktiv und programmatisch verschieden
konzipierte Hälften unterteilt, die sich als zwei ineinandergefaltete
Ebenen zeigen.
Zwischen dem Erdboden und den Ebenen, sowie zwischen den Ebenen selbst
entsteht ein fließender Raum. |
Entwurf

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Auf
der Westseite befindet sich die Mensa für tausend Studenten, deren
ansteigende Decke zum Boden der darüberliegenden Hörsäle wird. Auf
der Ostseite entsteht eine Art "urban plaza" für die angrenzenden
Institutsgebäude.
Die darüber angeordneten Prüfungssäle sind denkbar nüchtern gestaltet.
Eine assymmetrische Kreuzfigur mit Treppen, Gängen und Toiletten zerlegt
den Grundriß in Quadrate; an allen vier Außenseiten befinden sich
umlaufende Gänge.
Der Entwurf ist bestimmt von einer räumlichen Fülle der Erschließungsräume,
die sich als offene, ungeteilte Leerzonen durch das Gebäude ziehen.
Diese Leere wird durch die wechselnden Materialien der Fußböden in
verschiedene "Zimmer" geteilt.
Das Educatorium ist nicht das Ergebnis hierarchisch aufeinanderfolgender
Entscheidungsschritte - vom Groben zum Feinen - sondern das Resultat
von Verhandlungen. Das Gebäude und seine Bestandteile fügen sich in
kein System oder eine als ganzes gültige Gesetzmäßigkeit. Vielmehr
werden für jede räumliche Episode eigene Kriterien formuliert und
daraus viele lokale Anordnungs-Logiken abgeleitet.
Es gibt keine Hirarchie zwischen den verschiedenen Kategorien von
Dingen; eine Stütze ist gleichwichtig wie ein Tisch:
Alles ist Möblierung. |
| Details |
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Bauschild
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Educatorium |
| Adresse |
Leuvenlaan,
Utrecht |
| Baujahr |
1992
- 1997 |
| Bauherr |
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| Architekt |
OMA,
R.L. Koolhaas, C. Cornubert |
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Literatur |
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Kommentare und Berichte
A Conversation with Rem Koolhaas
Architecture is an area full of often contradictory elements. OMA is seen as an office
which works conceptually, but at the same time there are uncertainties involving clients,
municipal politics and investors. The Dance Theatre in The Hague is one design that seems
to have been extensively mutilated by the play of these forces.
How do you perceive these forces and do they vary per country?
Since 1985 we have been working abroad on a large scale. The percentage of work in the
Netherlands was getting steadily smaller. That doesn't simply mean a contrast between
certainties abroad and uncertainties here, or a difficult situation in the Netherlands and
an easy one elsewhere. It's more an accumulation of different kinds of uncertainties. From
this we can conclude that every culture has its own frustrations, if you like, and its own
danger areas, and that architecture is the perfect means of bringing these to light.
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